Winterschlaf und neue Energien: Ich bin ein Otter

Astrologisch gesehen. So steht es zu mindestens im indianischen Medizinrad. Bis vor ein paar Tagen hätte ich aber eher auf „Bärin“ getippt. Nach einem extrem anstrengenden Jahr 2020 habe ich mich nicht nur in den Vorruhestand, sondern mehr noch in den Winterschlaf begeben. Mich in meine Wohnhöhle zurückgezogen. Geschlafen. Gegessen (viel zu viel). Geschlafen. Bisschen gelesen. Bisschen bewegt. Geschlafen. Gekocht und wieder zu viel gegessen… Rundum unlustig mit dem usseligen Leben. Zu viel Winter, zu viel Zeit, zu viel Lockdown. (und ja: zu viel Essen) Vor ein paar Tagen hat mich die Sonne an der Nase gekitzelt und obwohl ich es komplett ignorieren wollte (ich schlief grad so schön) hat mein Körper auf Frühling geschaltet. Jetzt lass ich mir von der Sonne den Rücken wärmen, greife in den angestaubten Bücherstapel und lese mich in Frühlingsgefühle:

 

Meine ersten absoluten Lieblinge in diesem Jahr:

 Axel Hacke: Im Bann des Eichelhechts:

Und wenn du in diesem Jahr nur ein Buch lesen willst (Gibt es so Leute wirklich?) Das ist es! Gerade in dieser oft deprimierenden Zeit hat mich Axel Hacke schmunzeln, giggeln und laut zum Lachen gebracht. Humorvoll und intelligent spielt er mit Wort und Sprache. Ein echter Genuss und ein großer Spaß! 
Zum Verschenken an... Jedefrau und Jedermann.
Aber vor allem zum "sich selber gönnen". 

Axel Hackes Sprachland ist das einzige Land der Welt, das ausschließlich aus Sprache besteht, in dem die Zeit in Verwöhnminuten gemessen wird, die Menschen in Schlafanfallbüros arbeiten und sich Eichelhecht und Aschenpudel Gute Nacht sagen. Elke Heidenreich 

und im März erscheint mein Geheimtipp: Bill Francois - Die Eloquenz der Sardine 

Dieses Sachbuch liest sich wie ein Roman, wie ein Krimi, wie ein Meisterwerk mit den  unglaublichstenen Informationen über das Wunder unter Wasser. Ich lese es mit offenem Mund, total ergriffen und erstaunt über diese Welt. Ich wußte nicht, dass die Sprache unter der Wasseroberfläche eine Sprache der Farben und Düfte ist. Das ein politischer Zwischenfall in den Schären von Schweden keinesfalls ein russisches UBoot, sondern ein Schwarm Sardinen war. Höchst unterhaltsam wird hier eine Flut an neuem Wissen vermittelt.
Auch für Kinder und junge Erwachsene!

 und während ich schlief...
... habt ihr bei uns geschaufensterlt und eure Buchwünsche erfüllt. On-, und Offline bestellt und gekauft und uns inmitten des Lockdowns in einen sicheren Hafen geführt. Ihr seid so großartig! Applaus verdient! 

...und während ich weiter schlief:
... lief in der Buchhandlung alles vorzüglich ohne mich! Das stimmt mich sehr froh. Denn mittlerweile haben Erika Minzulina und Nadja Hopmann das Zepter übernommen und -so ganz nebenbei und absolut die Profis- mit dem Team die Buchhandlung durch die trubeligen Wasser des Lockdowns manövriert. Applaus verdient!

  

noch fix ein paar tolle Lesetipps für neue Bücher:

 Manchmal muss es doch auch mal was für das Herz sein. Und Manuela Inusa ist echte Empfehlung für die kleine Alltagsflucht.
Schon gelesen? Da haben wir natürlich noch viele andere Schmökertipps auf Lager. Hach!

Neue Spannung vom Ostfiesenkrimimeister! Und das nächste Buch von Klaus-Peter Wolf steht auch schon in den Startlöchern und erscheint im Juni.

Murakami: Meister der Sprache. In seinem neuen Band mit Erzählungen wird es nostalgisch, melancholisch, philosophisch und auch komisch und witzig. Kein Wunder, dass Murakami wieder für den Literatutnobelpreis gehandelt wird.

Der Gesang der Flusskrebse frisch im Taschenbuch. Lieblingsbuch des unabhägigen Buchhandels und definitiv eines der unseren. 
...neben vielen anderen.

Soviele neue Bücher! Alle in unseren Schaufenstern zu sehen und natürlich schwärmen wir euch auch gern was vor. Natürlich sind weiterhin für auch da und können das Wiedersehen nach Lockdown kaum erwarten. 

Herzlichen Gruß von Nadja & Erika und dem gesamten Team

 

:-) Da fehlt noch was im Brief von Sara?
...ab hier wird es dann privat.
Karneval war zwar dieses Jahr nicht, aber mit den
Beer Bitches tanze ich gerade durch die Bärinnenhöhle. (und schüttele den Speck) Das macht einfach nur gute Laune. Meiner Playlist folgen noch Köbes Underground und die Jerusalem Challenge. Es ist ganz klar: Ich brauche Bewegung. Ich gehe davon aus, es ist das sichere Zeichen dafür, dass der Frühling kommt und das Leben wieder erwacht. Und wenn ihr - so wie ich - manchmal den Glauben an das Gute in der Welt verliert klickt euch mal durch die diversen Jerusalem Challenge Videos, oder kocht euch was Leckeres, auf jeden Fall lest was Schönes. Lasst es euch einfach gut gehen. 
Wie nie in den letzten 40 Jahren

Impressionen der Buchhandlung Weber
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